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Elektrifizierte Mobilität: Lehren, Herausforderungen und strategische Maßnahmen für Europa

Electrified Mobility: Lessons, Challenges, and Strategic Measures for Europe

Von Dr. Astrid Rohles · Februar 2025 · LeadersForum Advisory & Coaching

By Dr. Astrid Rohles · February 2025 · LeadersForum Advisory & Coaching

Illustration: Ein Elektroauto an einer Ladesäule, darüber europäische Sterne. Europa lädt. Aber schnell genug?Illustration: an electric car at a charging point, European stars above. Europe is charging. But fast enough?

Europa hat den regulatorischen Rahmen für die elektrifizierte Mobilität früh gesetzt. Ob es seine Position hält, entscheidet sich jetzt in der Umsetzung: bei Genehmigungen, Batterien, Infrastruktur und Preisen.

Europe set the regulatory frame for electrified mobility early. Whether it keeps its position will now be decided in execution: permitting, batteries, infrastructure and price.

Einleitung

Seit rund zehn Jahren befindet sich die Mobilität in einem Zustand der Disruption: neue Technologien, neue Geschäftsmodelle, verschobene Nachfrage. Ich erinnere mich noch gut an Gespräche mit Managern der Automobilindustrie vor fünfzehn Jahren, die auf der langfristigen Dominanz des Verbrennungsmotors gegenüber dem Elektroantrieb beharrten. Sie stellten die Zukunft des Elektrofahrzeugs infrage und verwiesen auf die begrenzte Reichweite, die Kosten der Batterien und die notwendige Infrastruktur.

Heute sind die Reichweiten gestiegen, die Kosten für Batterien und Infrastruktur sinken kontinuierlich, und der weltweite Wandel hin zur elektrifizierten Mobilität ist ein Kernelement moderner Verkehrs- und Klimapolitik. Die Dringlichkeit des Übergangs speist sich aus dem Klimaschutz, aus dem raschen technologischen Fortschritt und aus wirtschaftlichen Umbrüchen, die Elektrifizierung, Automatisierung und alternative Kraftstoffe wie Wasserstoff in den Vordergrund rücken. Europa gehörte bei den regulatorischen Rahmenbedingungen zu den Pionieren. Die Geschwindigkeit, mit der innovative Mobilitätslösungen umgesetzt werden, muss jedoch mit einem zunehmend anspruchsvollen globalen Wettbewerbsumfeld Schritt halten.

Dieser Artikel bewertet Europas Weg zur elektrifizierten Mobilität, vergleicht ihn mit anderen Weltregionen und schlägt Maßnahmen für einen wirksameren Übergang vor.

Europas politikgetriebener Weg zur elektrifizierten Mobilität

Der europäische Green Deal und das Paket „Fit for 55“ schreiben eine Reduktion der CO₂-Emissionen um 55 Prozent bis 2030 sowie ein Verbot neuer Verbrennerfahrzeuge ab 2035 vor, das derzeit vom europäischen Automobilherstellerverband infrage gestellt wird. Flankierende Initiativen wie die Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) sollen den Ausbau der Lade- und Wasserstofftankinfrastruktur bis 2030 vorantreiben (Europäische Kommission, 2024).

AFIR setzt den Mitgliedstaaten verbindliche Ziele, damit alternative Kraftstoffinfrastruktur wie Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Wasserstofftankstellen entlang der wichtigsten Verkehrskorridore und in urbanen Zentren flächendeckend verfügbar ist. Konkret verlangt die Verordnung unter anderem, dass an den wichtigsten Autobahnen bis 2025 mindestens alle 60 Kilometer eine Schnellladestation und alle 200 Kilometer eine Wasserstofftankstelle vorhanden ist. Bis 2030 soll die Abdeckung auf alle Hauptstraßen und Verkehrsknotenpunkte ausgeweitet werden.

AFIR fördert zudem die Interoperabilität zwischen Ladenetzen, indem Bezahlsysteme und technische Spezifikationen standardisiert werden, um grenzüberschreitendes Reisen innerhalb der EU zu erleichtern. Darüber hinaus setzt die Verordnung Anreize für private Investitionen durch Fördermittel und den Abbau administrativer Hürden beim Infrastrukturausbau.

Trotz dieser ambitionierten Ziele bleiben Herausforderungen bestehen: Verzögerungen bei Genehmigungen, uneinheitliche Umsetzung in den Mitgliedstaaten und fehlende harmonisierte Regeln für den Ausbau der Netzkapazitäten, die den steigenden Strombedarf einer breiten Elektrifizierung tragen müssen (Sustainable Transport Forum, 2023; ACER, 2024; WindEurope, 2024). Wird AFIR jedoch konsequent umgesetzt, kann die Verordnung den Übergang beschleunigen, weil Lade- und Tanknetze mit den Zulassungszahlen von Elektrofahrzeugen in ganz Europa Schritt halten.

Ende 2023 waren zwar bereits über 632.000 öffentliche Ladepunkte installiert (ACEA, 2024), doch es bestehen weiterhin erhebliche Lücken, vor allem in ländlichen Regionen. EU-Programme wie die Connecting Europe Facility (CEF) und InvestEU stellen zusätzliche Finanzmittel bereit (Europäische Kommission, 2025a), doch Verzögerungen bei der Mittelfreigabe und bürokratische Ineffizienzen bremsen den Ausbau.

Batterieentwicklung: eine kritische Herausforderung

Trotz starker politischer Initiativen tut sich Europa schwer, eine führende Rolle in Batterietechnologie und -produktion einzunehmen. Die 2017 gegründete European Battery Alliance (EBA) sollte die Abhängigkeit von ausländischen Batterielieferanten verringern, doch in der Großserienproduktion liegt Europa weiterhin hinter China und den USA. Die europäische Batterieverordnung (Europäische Kommission, 2023) betont Nachhaltigkeit und Recycling, es fehlen jedoch Mechanismen, mit denen europäische Unternehmen auf ein global wettbewerbsfähiges Niveau skalieren können.

Investitionsschwierigkeiten bleiben bestehen, obwohl die EU über wichtige Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse (IPCEI) sowie Forschungsprogramme wie Horizon Europe und Battery 2030+ fördert; Gigafactories verzögern sich durch bürokratische Hürden. Der globale Wettbewerb ist hart: China dominiert die Batterielieferketten mit über 70 Prozent der weltweiten Produktion (IEA, 2024), und der US-amerikanische Inflation Reduction Act (IRA) hat massive Investitionen in die Batteriefertigung angezogen.

Hinzu kommt, dass Europa stark von Rohstoffimporten abhängig bleibt: Rund 81 Prozent des geförderten und 100 Prozent des verarbeiteten Lithiums stammen aus dem Ausland. Bemühungen um eigene Bergbauprojekte stoßen auf erhebliche Genehmigungsverzögerungen. In Portugal etwa hat Savannah Resources den Produktionsstart seines Lithiumprojekts in der Region Barroso wegen regulatorischer Unsicherheiten und Verfahrensverzögerungen auf 2027 verschoben (Mining.com, 2024). In Finnland kämpfen mehrere Lithiumvorhaben mit langwierigen Genehmigungsverfahren.

Der Critical Raw Materials Act der Europäischen Union (Europäische Kommission, 2025b) soll diese Herausforderungen angehen, indem Genehmigungsverfahren gestrafft und die Abhängigkeit von externen Quellen verringert werden (Euronews, 2024).

Hürden für die elektrifizierte Mobilität in Europa

Trotz strenger Regulierung steht Europa vor erheblichen Hindernissen, die eine breite Durchsetzung der elektrifizierten Mobilität erschweren. Bürokratische Ineffizienz ist eines der hartnäckigsten Probleme: Langsame Genehmigungsverfahren für Ladeinfrastruktur und Batteriefabriken verzögern den Ausbau.

Die Fragmentierung der Politik zwischen den Mitgliedstaaten erschwert zusätzlich Standardisierung und Umsetzung und erzeugt regulatorische Inkonsistenzen. Infrastrukturlücken sind eine weitere wesentliche Hürde, insbesondere in ländlichen und wirtschaftlich schwächeren Regionen, in denen der Ausbau von Ladestationen begrenzt bleibt. Anders als China, das 85 Prozent der weltweiten Schnellladepunkte installiert hat und seine Infrastruktur weiter aggressiv ausbaut (IEA, 2024), wird der Ausbau in Europa durch langwierige Genehmigungen und hohe Kosten gebremst.

Zudem bleibt die Bezahlbarkeit ein Kernproblem: Europäische Elektrofahrzeuge sind deutlich teurer als ihre chinesischen Pendants. Produktionskosten, höhere Löhne und strenge Sicherheits- und Umweltauflagen tragen zu den höheren Preisen bei. Chinesische Hersteller wie BYD und SAIC haben derweil kosteneffiziente Modelle entwickelt, die 30 bis 40 Prozent günstiger sind als viele europäische Alternativen, was ihnen im Heimatmarkt wie international einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Gelingt es europäischen Herstellern nicht, erschwinglichere Elektrofahrzeuge anzubieten, könnte die Nachfrage stagnieren und die Mobilitätswende des Kontinents sich verzögern.

Die wachsende Zahl an Elektrofahrzeugen erhöht außerdem den Druck auf die Stromnetze. Erhebliche Investitionen in intelligente Netztechnologien und Energiespeicher sind nötig, um Störungen der Stromversorgung zu vermeiden.

Lehren aus den USA und Asien

Die Vereinigten Staaten verfolgen einen marktgetriebenen Ansatz, der schnelle Innovation und Investitionen in neue Technologien begünstigt. Unternehmen wie Tesla haben die Branche maßgeblich geprägt und etablierte Hersteller wie General Motors und Ford gezwungen, ihre Elektrifizierung zu beschleunigen.

Der Inflation Reduction Act (IRA) spielte eine zentrale Rolle dabei, Anreize für die Fertigung von Elektrofahrzeugen, die Batterieproduktion und den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu schaffen und in- wie ausländische Investitionen anzuziehen (U.S. Department of Transportation, 2025). Eine Schlüsselstrategie der USA ist die Führungsrolle einzelner Bundesstaaten, allen voran Kalifornien, dessen Vorgabe, dass ab 2035 alle neu verkauften Fahrzeuge emissionsfrei sein müssen, als Modell für progressive Klimapolitik gilt.

Darüber hinaus haben die USA erhebliche Fortschritte bei der Vehicle-to-Grid-Technologie (V2G) gemacht, die es Elektrofahrzeugen erlaubt, in Spitzenzeiten Strom ins Netz zurückzuspeisen, was Energieeffizienz und Netzstabilität verbessert (EPRI, 2023).

Chinas staatlich gelenkte Industriepolitik hat das Land zum stärksten Akteur in der globalen Produktion von Elektrofahrzeugen und beim Infrastrukturausbau gemacht. Die chinesische Regierung hat strenge Quoten für New Energy Vehicles (NEV) durchgesetzt und massiv in Ladenetze investiert; die Ziele für 2025 wurden mit einem Elektroanteil von über 35 Prozent an den Autoverkäufen in den großen Städten bereits übertroffen.

Die strategische Verzahnung von Industriepolitik, Subventionen und großangelegten Infrastrukturinvestitionen hat zudem zu einem raschen Ausbau der Batterieproduktionskapazitäten geführt. Chinas Maßnahmen zur Kontrolle der Lieferketten, einschließlich der Sicherung von Lithium-, Nickel- und Kobaltvorkommen, haben seine Position im Weltmarkt weiter gestärkt. Ohne vergleichbar koordinierte Anstrengungen im großen Maßstab droht Europa, im Rennen um die Elektromobilität zurückzufallen.

Japan und Südkorea haben einen anderen Weg gewählt und setzen auf Wasserstoff-Brennstoffzellen sowie die Erforschung der nächsten Batteriegeneration. Unternehmen wie Toyota und Honda investieren weiter in wasserstoffbetriebene Fahrzeuge, während Hyundai und LG Energy Solution in Südkorea die Forschung an Feststoffbatterien anführen, die höhere Energiedichte, schnelleres Laden und mehr Sicherheit versprechen. Anders als Europa, das sich vor allem auf die Skalierung der Lithium-Ionen-Technologie konzentriert, könnte Asiens frühe Investition in die nächste Batteriegeneration seinen Herstellern einen erheblichen langfristigen Vorteil verschaffen.

Zentrale Maßnahmen für Europa

Um die öffentliche Verwaltung zu straffen, muss Europa schnellere Genehmigungsverfahren für Ladeinfrastruktur einführen; derzeit dauern Genehmigungen in Ländern wie Deutschland und Frankreich bis zu 24 Monate. Die Niederlande, die ihre Vorschriften erfolgreich vereinfacht haben, liefern ein Modell, das sich EU-weit übertragen ließe. Auch bürokratische Hürden bei Netzanschlüssen müssen abgebaut werden, da regulatorische Verzögerungen den effizienten Ausbau der Ladeinfrastruktur verhindern.

Eine stärkere Industriestrategie ist unverzichtbar, um die Batterieproduktion zu beschleunigen. Northvolt in Schweden sollte ursprünglich zum Vorreiter der europäischen Batteriefertigung werden, doch hohe Kosten und der Wettbewerb mit US-Subventionen stellen erhebliche Herausforderungen dar. Die Abhängigkeit von China bei Rohstoffen zu verringern ist entscheidend, da die EU derzeit stark auf importiertes Lithium angewiesen ist. Beschleunigte heimische Bergbauprojekte und Investitionen in Recyclinginfrastruktur helfen Europa, eine nachhaltigere und eigenständigere Batterielieferkette aufzubauen.

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist eine weitere zentrale Priorität. Europa benötigt bis 2030 rund 6,8 Millionen Ladepunkte, doch der derzeitige Fortschritt reicht nicht aus, um die Nachfrage zu decken. Mehr kommerzielle Investitionen in Ladenetze durch Unternehmen wie Ionity, Shell oder TotalEnergies erscheinen notwendig, ebenso wie gestraffte Genehmigungen, um Installationen zu beschleunigen. Auch das Laden zu Hause und am Arbeitsplatz muss Priorität haben, da 70 Prozent aller Ladevorgänge dort stattfinden. Bauvorschriften sollten Ladeinfrastruktur in Neubauten vorschreiben und Anreize für die Nachrüstung bestehender Gebäude setzen.

Europäische Hersteller sollten kostengünstige Modelle priorisieren, um Elektrofahrzeuge für Verbraucherinnen und Verbraucher erschwinglich zu machen. Die meisten aktuellen europäischen Elektrofahrzeuge bedienen eher das Premiumsegment, während chinesische Hersteller wie BYD und SAIC stärker auf das günstigere Segment setzen. Der Ausbau der Produktion von Fahrzeugen unter 30.000 Euro, wie Volkswagens ID.2 oder Renaults kommender elektrischer R5, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Volkswagens jüngste Ankündigung eines Einstiegsmodells für 20.000 Euro ist vielversprechend, doch der angepeilte Marktstart 2027 erscheint spät.

Ohne Antworten auf die Kostenfrage riskieren europäische Hersteller erhebliche Marktanteilsverluste an ausländische Wettbewerber. Zudem tragen intelligente Energiemanagement-Lösungen wie Smart Charging und Vehicle-to-Grid (V2G) dazu bei, die Stromnachfrage auszugleichen und die Gesamteffizienz zu steigern. Die Niederlande haben bereits Smart-Charging-Regelungen eingeführt, die Lastspitzen um 40 Prozent senken. Dänemark und Großbritannien haben die Vorteile der V2G-Integration gezeigt: Elektrofahrzeuge speisen Energie ins Netz zurück und entlasten so die Stromnetze.

Fazit

Europa gibt der elektrifizierten Mobilität zwar einen starken regulatorischen Anstoß, doch die industrielle Umsetzung muss schneller werden, die Kosten müssen sinken und die Infrastruktur muss zügiger entstehen, damit der Kontinent global wettbewerbsfähig bleibt. Das US-Modell zeigt die Bedeutung privatwirtschaftlicher Innovation und flexibler Anreize, während Chinas Investitionen im großen Maßstab seine Dominanz sichern. Der technologische Fokus Japans und Südkoreas auf Batterien und Wasserstoff liefert wertvolle Lehren. Um seine Führungsrolle in der nachhaltigen Mobilität zu bewahren, muss Europa Förderentscheidungen beschleunigen, Genehmigungen straffen und regulatorischen Ehrgeiz mit industrieller Umsetzung in Einklang bringen. Die nächsten drei Jahre entscheiden darüber, ob Europa seine Position als einer der Vorreiter der elektrifizierten Mobilität behaupten kann.

Quellen

Agency for the Cooperation of Energy Regulators (ACER) (2024): Electricity infrastructure development to support a competitive and sustainable energy system. acer.europa.eu

Berg Insight (2024): EV charging infrastructure in Europe and North America (4th ed.). berginsight.com

BloombergNEF (2024): Battery production trends. about.bnef.com

Electric Power Research Institute (EPRI) (2023): Value Assessment of DC Vehicle-to-Grid Capable Electric Vehicles. epri.com

European Automobile Manufacturers Association (ACEA) (2024): Automotive Insights – Charging ahead: accelerating the rollout of EU electric vehicle charging infrastructure. acea.auto

Europäische Kommission (2023): Batteries. environment.ec.europa.eu

Europäische Kommission (2024): AFIR updates. transport.ec.europa.eu

Europäische Kommission (2025a): Connecting Europe Facility (CEF). cinea.ec.europa.eu

Europäische Kommission (2025b): Critical Raw Materials Act. single-market-economy.ec.europa.eu

Euronews (2024): Why is lithium crucial to the EU's green and digital transition? euronews.com

International Energy Agency (IEA) (2024): Global EV Outlook 2024. iea.org

Mining.com (2024): Savannah Resources delays start of Portuguese lithium production to 2027. mining.com

Sustainable Transport Forum (2023): Best practices guide for permitting and grid connection procedures for recharging infrastructure. alternative-fuels-observatory.ec.europa.eu

U.S. Department of Transportation (2025): Fact sheets: National Electric Vehicle Infrastructure Formula Program. fhwa.dot.gov

WindEurope (2024): Years-long wait for permits blocking European wind farms, industry says. reuters.com

Introduction

For the last ten years, mobility has been in a state of disruption concerning innovation, new business models and demand shifts. Fifteen years ago, I vividly remember conversations with managers in the car industry insisting on the long-term dominance of the internal combustion engine over electric vehicles. They challenged the future of electric vehicles, pointing to limited range, the cost of batteries and the infrastructure that would be needed.

Today, range has increased, and the costs of batteries and infrastructure are continuously decreasing, so that the global shift towards electrified mobility has become a key component of modern transportation and climate policies. The urgency to transition stems from climate concerns, rapid technological advancements, and economic transformations that emphasise electrification, automation, and alternative fuels such as hydrogen. While Europe has been one of the pioneers in regulatory frameworks, the speed of implementation of innovative mobility solutions needs to keep pace with an increasingly challenging global competitive environment.

This article evaluates Europe's approach to electrified mobility, compares it with other regions, and proposes measures for a potentially more effective transition.

Europe's policy-driven path to electrified mobility

The European Green Deal and the Fit for 55 package mandate a 55% reduction in CO₂ emissions by 2030 and a ban on new combustion engine vehicles by 2035, which is currently being challenged by the European car manufacturers' association. Supporting initiatives, such as the Alternative Fuels Infrastructure Regulation (AFIR), aim to expand EV charging and hydrogen refuelling infrastructure by 2030 (European Commission, 2024).

AFIR sets binding targets for member states to ensure the widespread availability of alternative fuel infrastructure, such as electric vehicle (EV) charging stations and hydrogen refuelling points, along key transport corridors and in urban centres. Specifically, it mandates, amongst other things, that by 2025 major highways should have at least one fast-charging station every 60 kilometres and hydrogen refuelling stations every 200 kilometres. By 2030, comprehensive coverage is expected to extend to all main roads and transport hubs.

AFIR also promotes interoperability between charging networks by standardising payment systems and technical specifications to facilitate seamless cross-border travel within the EU. In addition, the regulation encourages private sector investment by providing funding incentives and reducing administrative barriers to infrastructure deployment.

Despite these ambitious goals, challenges persist, including delays in permitting, inconsistent implementation across member states, and a lack of harmonised policies regarding grid capacity expansion to support the increased electricity demand from widespread EV adoption (Sustainable Transport Forum, 2023; ACER, 2024; WindEurope, 2024). However, if implemented effectively, AFIR has the potential to accelerate the transition towards electrified mobility by ensuring that charging and refuelling networks keep pace with EV adoption rates across Europe.

As of the end of 2023, despite over 632,000 public charging points installed (ACEA, 2024), significant gaps remain, especially in rural areas. EU funding programmes like the Connecting Europe Facility (CEF) and InvestEU provide additional financial assistance (European Commission, 2025a), yet delays in funding approvals and bureaucratic inefficiencies hinder faster deployment.

Battery development: a critical challenge

Despite strong policy initiatives, Europe struggles to establish itself as a leader in battery technology and production. The European Battery Alliance (EBA), launched in 2017, aimed to reduce dependency on foreign battery suppliers, but Europe still lags behind China and the U.S. in large-scale production. The European Battery Regulation (European Commission, 2023) emphasises sustainability and recycling but lacks mechanisms for scaling up European firms to compete globally.

Investment struggles persist despite EU funding through Important Projects of Common European Interest (IPCEI) and research programmes like Horizon Europe and Battery 2030+, and gigafactories face delays due to bureaucratic red tape. Global competition is fierce, with China dominating battery supply chains with over 70% of global battery production (IEA, 2024), and the U.S. Inflation Reduction Act (IRA) having attracted massive investment in battery manufacturing.

Additionally, Europe remains heavily dependent on raw materials from abroad, sourcing approximately 81% of its extracted lithium and 100% of its processed lithium externally. Efforts to develop domestic mining projects have encountered significant permitting delays. In Portugal, for instance, Savannah Resources has postponed the expected start of production at its lithium project in the Barroso region to 2027 due to regulatory uncertainties and procedural delays (Mining.com, 2024). Similarly, in Finland, various lithium mining initiatives have faced prolonged permitting processes, hindering timely development.

The European Union's Critical Raw Materials Act (European Commission, 2025b) aims to address these challenges by streamlining permitting procedures and reducing reliance on external sources (Euronews, 2024).

Barriers to electrified mobility in Europe

Despite strong regulations, Europe faces significant challenges that impede the widespread adoption of electrified mobility. Bureaucratic inefficiencies are one of the most persistent issues, as slow approval processes for EV infrastructure and battery manufacturing plants delay expansion efforts.

The fragmentation of policies across EU member states further complicates standardisation and implementation, creating regulatory inconsistencies. Infrastructure gaps present another substantial barrier, particularly in rural and economically weaker regions, where charging station deployment remains limited. Unlike China, which has installed 85% of the world's fast chargers and continues to expand its EV infrastructure aggressively (IEA, 2024), Europe's charging network expansion is hindered by lengthy permitting procedures and high costs.

In addition, affordability remains a core issue, as European EVs tend to be significantly more expensive than their Chinese counterparts. The cost of production, higher labour costs, and stringent safety and environmental regulations contribute to the higher prices of European EVs. Meanwhile, Chinese manufacturers such as BYD and SAIC have developed cost-effective models that are 30–40% cheaper than many European alternatives, giving them a competitive advantage in both domestic and international markets. If European automakers fail to develop more affordable EV options, consumer adoption may stagnate, thereby delaying the continent's mobility transition.

Additionally, the growing reliance on EVs places increasing pressure on the power grid, necessitating substantial investments in smart grid technologies and energy storage solutions to prevent potential disruptions in electricity supply.

Lessons from the U.S. and Asia

The United States presents a market-driven approach to electrified mobility, which fosters rapid innovation and investment in new technologies. Companies like Tesla have significantly influenced the industry, pushing legacy automakers such as General Motors and Ford to accelerate electrification efforts.

The Inflation Reduction Act (IRA) has played a pivotal role in incentivising EV manufacturing, battery production, and charging infrastructure development, attracting both domestic and foreign investment (U.S. Department of Transportation, 2025). One of the key strategies the U.S. employs is state-level leadership, particularly in California, where mandates requiring all new vehicles sold by 2035 to be zero-emission serve as a model for progressive climate policies.

Additionally, the U.S. has made substantial advancements in vehicle-to-grid (V2G) technology, allowing EVs to supply electricity back to the grid during peak hours, enhancing overall energy efficiency and grid stability (EPRI, 2023).

China's state-led industrial policies have enabled it to become the strongest player in global EV production and infrastructure deployment. The Chinese government has enforced strict New Energy Vehicle (NEV) quotas and invested heavily in charging networks, surpassing its 2025 policy goals by achieving an electric car sales share of over 35% in major cities.

The strategic alignment of industrial policy, subsidies, and large-scale infrastructure investment has, in addition, resulted in a rapid expansion of battery production capacity. Furthermore, China's actions towards supply chain control, including securing lithium, nickel, and cobalt resources, have strengthened its position in the global market. Without similar large-scale coordinated efforts, Europe risks falling behind in the EV race.

Japan and South Korea have taken a different path by prioritising hydrogen fuel cell technology and next-generation battery research. Companies like Toyota and Honda continue to invest in hydrogen-powered vehicles, while South Korea's Hyundai and LG Energy Solution lead research on solid-state batteries, which promise higher energy density, faster charging, and improved safety. Unlike Europe's primary focus on lithium-ion battery scaling, Asia's early investment in next-generation battery technology could grant its automakers a significant long-term advantage in the mobility transition.

Key measures for improvement in Europe

To streamline public administration, Europe must establish faster permitting processes for charging infrastructure, as current approvals in countries like Germany and France take up to 24 months. The Netherlands, which has successfully simplified regulations, provides a model that could be replicated across the EU. Bureaucratic barriers related to grid connections also need to be addressed, as regulatory delays prevent the efficient expansion of EV infrastructure.

A stronger industrial strategy is essential to accelerate battery production. Northvolt in Sweden was initially planned to be a leader in European battery manufacturing, but high costs and competition from U.S. subsidies pose significant challenges. Reducing dependency on China for raw materials is critical, as the EU is currently heavily dependent on imported lithium. Accelerating domestic mining projects and investing in battery recycling infrastructure will help Europe secure a more sustainable and self-sufficient battery supply chain.

Expanding EV infrastructure is another crucial priority. Europe needs approximately 6.8 million chargers by 2030, but current progress is insufficient to meet demand. Greater commercial investment in charging networks from companies such as Ionity, Shell and TotalEnergies seems necessary, alongside streamlined permit approvals to speed up charger installations. Home and workplace charging must also be prioritised, as 70% of EV charging occurs at these locations. Building codes should mandate charging infrastructure in new developments and provide incentives for retrofitting existing buildings.

European automakers should prioritise cost-effective EV models to ensure affordability for consumers. Most current European EVs tend to cater to the premium market, while Chinese manufacturers such as BYD and SAIC focus more on the lower-cost segment. Expanding the production of sub-€30,000 EVs, such as Volkswagen's ID.2 and Renault's upcoming electric R5, is a step in the right direction. Volkswagen's most recent announcement of a €20,000 entry-level car is promising, but the targeted 2027 market launch seems late.

Without addressing cost concerns, European automakers risk losing significant market share to foreign competitors. Additionally, integrating smart energy management solutions like smart charging and vehicle-to-grid (V2G) technology will help balance electricity demand and enhance overall efficiency. Countries such as the Netherlands have already implemented smart charging policies that reduce peak electricity loads by 40%. Denmark and the UK have also demonstrated the benefits of V2G integration, enabling EVs to supply energy back to the grid and reducing strain on power networks.

Conclusion

While Europe provides a strong regulatory push for electrified mobility, industrial execution needs to speed up, costs have to come down, and infrastructure deployment has to be faster if the continent is to keep its global competitiveness. The U.S. model highlights the importance of private-sector innovation and flexible incentives, whereas China's large-scale investments ensure dominance. Japan and South Korea's technological focus on batteries and hydrogen offers valuable lessons. To maintain its leadership in sustainable mobility, Europe must accelerate funding approvals, streamline permitting, and balance regulatory ambition with industrial execution. The next three years will determine whether Europe can maintain its position as one of the leaders in electrified mobility.

References

Agency for the Cooperation of Energy Regulators (ACER) (2024): Electricity infrastructure development to support a competitive and sustainable energy system. acer.europa.eu

Berg Insight (2024): EV charging infrastructure in Europe and North America (4th ed.). berginsight.com

BloombergNEF (2024): Battery production trends. about.bnef.com

Electric Power Research Institute (EPRI) (2023): Value Assessment of DC Vehicle-to-Grid Capable Electric Vehicles. epri.com

European Automobile Manufacturers Association (ACEA) (2024): Automotive Insights – Charging ahead: accelerating the rollout of EU electric vehicle charging infrastructure. acea.auto

European Commission (2023): Batteries. environment.ec.europa.eu

European Commission (2024): AFIR updates. transport.ec.europa.eu

European Commission (2025a): Connecting Europe Facility (CEF). cinea.ec.europa.eu

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Euronews (2024): Why is lithium crucial to the EU's green and digital transition? euronews.com

International Energy Agency (IEA) (2024): Global EV Outlook 2024. iea.org

Mining.com (2024): Savannah Resources delays start of Portuguese lithium production to 2027. mining.com

Sustainable Transport Forum (2023): Best practices guide for permitting and grid connection procedures for recharging infrastructure. alternative-fuels-observatory.ec.europa.eu

U.S. Department of Transportation (2025): Fact sheets: National Electric Vehicle Infrastructure Formula Program. fhwa.dot.gov

WindEurope (2024): Years-long wait for permits blocking European wind farms, industry says. reuters.com

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